Dankbarkeit vertreibt Frustration

Dankbarkeit ist eine nütztliche Sache. Sie hilft zum Beispiel, Frustration zu vertreiben, weil die beiden nicht gleichzeitig zu Werke gehen.

Internationale Forscherteams haben in Studien herausgefunden, dass Dankbarkeit sogar die Heilung von Krankheiten begünstigt.

Mittlerweile erforscht auch die Schulmedizin das Dankbarkeitsgefühl. Paul J. Mills, spezialisiert auf Psychoneuroimmunologie und Psychosomatik, entdeckte, dass Dankbarkeit die Herzgesundheit von Herzpatienten unterstützt. Er führt das auf den durch Dankbarkeit aktivierten Vagusnerv zurück, wodurch chronischer Stress gesenkt werde.

Ein Dankbarkeitstagebuch zu führen ist zum Beispiel eine einfache Methode, sich täglich bewusst zu machen, wofür man dankbar ist. Das kann eine Aufwärtsspirale von Dankbarkeit und Wohlbefinden in Gang setzen. Da wir evolutionär vor allem auf Negatives fokussiert sind – stets den Säbelzahntiger erwarten, um im bedrohlichen Moment schnell die Flucht ergreifen zu können -, kann bewusste Dankbarkeit den Druck rausnehmen und den Fokus umlenken.

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